Geschichte des Kenjutsu

Szene aus dem Kenjutsu Szene aus dem Kenjutsu

Kenjutsu die Schwertfechtkust des feudalen Japans, Vorgänger des Kendô. Kenjutsu hatte im Mittelalterlichen Japan eine große Tradition. Das Schwert (Ken) war die Seele des Samurai und es galt al hohe Pflicht, es zu beherrschen.

Bei der Entstehung der japanischen Fechtsysteme wurden die Besonderheiten des Katanas und des Wakizashis berücksichtigt, wodurch sich diese Form des Schwertkampfes erheblich von der europäischen unterscheidet. Japanisches Fechten kann somit nicht mit dem französischen oder italienischen Fechten ohne weiteres gleichgesetzt werden.

Durch die runde Form des Schwertes wird eine schneidend-ziehende Bewegung verlangt, um einen sauberen Schnitt zu setzen. Der Grundgedanke des japanischen Schwertumgangs besteht darin, dass das Schwert aufgrund seines Eigengewichts (zwischen ca. 500 bis 1000g) schneidet und von den Händen lediglich in der Bahn gehalten und geführt wird. Natürlich wird ein gewisser Kraftaufwand gefordert, da es auch Knochen und eventuell Rüstungsgegenstände zu durchdringen gilt, die Schwertführung ist im Allgemeinen jedoch von Lockerheit bestimmt. Im Regelfall entscheidet der erste Schnitt über Leben und Tod, ausdauernde Kämpfe, wie häufig in Filmen zu sehen, sind eine reine Erfindung der Filmindustrie.

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(jap. Weisheit)

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